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Neuer Bewohner in der Kieler Förde – Ein Delphin vorm ACQUA

 

Seit Anfang des Jahres erfreuen wir uns immer wieder an „delphinischen“ Gästen bei uns an der Ostseeküste. Mal entpuppte sich der schwimmende „Besuch“ als Schweinswalherde, die unter die Bezeichnung „kleine Tümmler“ fallen, zwischenzeitlich wurden aber auch zwei „große Tümmler“ – im sprachlichen Gebrauch als „Delphin“ bezeichnet und bekannt geworden durch den Film „Flipper“ – gesichtet. Immer wieder meldete die Presse, dass die Tiere in der Lübecker Bucht, in der Flensburger Förde, in der Eckernförder Bucht und natürlich bei uns in der Kieler Bucht und der Kieler Förde gesichtet wurden. Zuerst sprach man von einem Delphin Pärchen, „Delfie und Selfie“ die ihre Namen in Schweden bekamen, weil sie dort -abseits einer Herde- auf Entdeckungsreise gingen und mit Merkmalen an der Schwertflosse eindeutig identifiziert werden konnten. Später sah man nur einen Delphin, der ebenfalls offenbar bereits in Schweden gesichtet wurde und den Namen „Vilse“ (dt. vewirrt) trug. Es tauchten Fotos von Tieren auf, die spielerisch die großen Schiffe auf ihrem Weg in die Kieler Förde begleiteten. Dabei wirkten diese irgendwie unwirklich, denn einen springenden Delphin vor dem Friedrichsorter Leuchtturm mit dem Laboer Ehrenmal im Hintergrund hat es bisher noch nicht gegeben.

Am 9. September war es dann soweit. Ein 3-4 Meter langer großer Tümmler zeigte sich erstmals wieder an einer Kaimauer in Kiel-Wik, wo er sich bereitwillig filmen und fotografieren ließ. Am gleichen Abend unternahm er einen Ausflug zur Holtenauer Schleuse, wo er kurzerhand dafür sorgte, dass der Schiffsverkehr des Nord-Ostsee-Kanals nur noch durch eine Schleuse geleitet wurde, da er die andere Kammer besetzte. Um den Schiffsverkehr nicht weiter einzuschränken, ließ man das Tier in den Nord-Ostsee-Kanal schwimmen, wo er sich neugierig umschaute und den Weg zurück in die Förde mit einem Segelboot durch die Nordkammer antrat. Ohne die Einfahrtssignale zu beachten begleitete der Delphin fortan die Schiffe hinein in die Südkammer und schwamm wieder hinaus, wenn von den Schiffen keine Bewegung mehr ausging.

Entlang der Kieler Förde befinden sich viele Badestellen die durch das spätsommerliche Wetter natürlich gut besucht waren. Unser Delphin, der mittlerweile den inoffiziellen Namen „Freddy“ trägt, schwamm direkt zur Seebadeanstalt Holtenau, wo er für die wohl außergewöhnlichsten Erlebnisse einiger Badegäste sorgte, indem er mit ihnen schwamm, tollte und sich sogar anfassen ließ. Er begrüßte Windsurfer und Paddelborder, begleitete die Fähre von Möltenort nach Friedrichsort und wagte sich vor bis zu Kiels Hörn, der Hafenspitze der Förde, wo er die Passanten mit hohen Sprüngen und bühnenreifen Drehungen in der Luft begeisterte. Während Fachleute darüber spekulieren, warum der Delphin alleine unterwegs ist oder ob eine Gefahr von ihm ausgehen könnte, ist es doch eine gewisse Art der Lebensfreude, die man ihm im Umgang mit seinem Publikum anmerkt. Seitdem zeigt sich das Tier an immer wieder neuen Orten von Kiel und hinterlässt bei allen mit seinem spielerischen Gemüt einen bleibenden Eindruck.

Mittlerweile gibt es eine Facebook Gruppe, in der die Mitglieder ihre aktuellen Sichtungen mit Standorten, Fotos und Videos dokumentieren können. Der Kieler Hobbyfotograf Stephen Gergs hat sich auf maritime Bildaufnahmen spezialisiert und konnte Freddy am 27. September für uns alle festhalten. Auf http://shipandmaritimephotography.blogspot.de/ sehen Sie weitere wunderschöne Aufnahmen von Kiels Umgebung und den internationalen Meeresriesen, die uns in Strande täglich passieren und fortan wohl von einem ganz besonderen Bewohner unserer Kieler Förde begrüßt werden.

Ob „Freddy“, der seinen Namen übrigens durch sein Auftauchen beim Durchqueren der Meerenge „Kleiner Belt“ bei der Stadt und der gleichnamigen Kommune „Fredericia“ trägt, diesen behalten wird, ist derzeit noch unklar, denn die Kieler Nachrichten haben ihre Leser dazu aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen um den „Neukieler“ zu taufen. Fest steht jedoch, wie sein Name auch lauten mag, wir heißen ihn bei uns herzlich willkommen und freuen uns darauf, ihn wieder einmal, ein Schiff begleitend, an unserem ACQUA vorbei schwimmen zu sehen.

 Maria Weidner

Urlaub 2016 - Delphin schwimmt in den Nord-Ostsee-Kanal bei Kiel. Das ACQUA berichtet. Foto von Stephen Gergs

Neuer Bewohner in der Kieler Förde – Ein Delphin vorm ACQUA

 

Seit Anfang des Jahres erfreuen wir uns immer wieder an „delphinischen“ Gästen bei uns an der Ostseeküste. Mal entpuppte sich der schwimmende „Besuch“ als Schweinswalherde, die unter die Bezeichnung „kleine Tümmler“ fallen, zwischenzeitlich wurden aber auch zwei „große Tümmler“ – im sprachlichen Gebrauch als „Delphin“ bezeichnet und bekannt geworden durch den Film „Flipper“ – gesichtet. Immer wieder meldete die Presse, dass die Tiere in der Lübecker Bucht, in der Flensburger Förde, in der Eckernförder Bucht und natürlich bei uns in der Kieler Bucht und der Kieler Förde gesichtet wurden. Zuerst sprach man von einem Delphin Pärchen, „Delfie und Selfie“ die ihre Namen in Schweden bekamen, weil sie dort -abseits einer Herde- auf Entdeckungsreise gingen und mit Merkmalen an der Schwertflosse eindeutig identifiziert werden konnten. Später sah man nur einen Delphin, der ebenfalls offenbar bereits in Schweden gesichtet wurde und den Namen „Vilse“ (dt. vewirrt) trug. Es tauchten Fotos von Tieren auf, die spielerisch die großen Schiffe auf ihrem Weg in die Kieler Förde begleiteten. Dabei wirkten diese irgendwie unwirklich, denn einen springenden Delphin vor dem Friedrichsorter Leuchtturm mit dem Laboer Ehrenmal im Hintergrund hat es bisher noch nicht gegeben.

Am 9. September war es dann soweit. Ein 3-4 Meter langer großer Tümmler zeigte sich erstmals wieder an einer Kaimauer in Kiel-Wik, wo er sich bereitwillig filmen und fotografieren ließ. Am gleichen Abend unternahm er einen Ausflug zur Holtenauer Schleuse, wo er kurzerhand dafür sorgte, dass der Schiffsverkehr des Nord-Ostsee-Kanals nur noch durch eine Schleuse geleitet wurde, da er die andere Kammer besetzte. Um den Schiffsverkehr nicht weiter einzuschränken, ließ man das Tier in den Nord-Ostsee-Kanal schwimmen, wo er sich neugierig umschaute und den Weg zurück in die Förde mit einem Segelboot durch die Nordkammer antrat. Ohne die Einfahrtssignale zu beachten begleitete der Delphin fortan die Schiffe hinein in die Südkammer und schwamm wieder hinaus, wenn von den Schiffen keine Bewegung mehr ausging.

Entlang der Kieler Förde befinden sich viele Badestellen die durch das spätsommerliche Wetter natürlich gut besucht waren. Unser Delphin, der mittlerweile den inoffiziellen Namen „Freddy“ trägt, schwamm direkt zur Seebadeanstalt Holtenau, wo er für die wohl außergewöhnlichsten Erlebnisse einiger Badegäste sorgte, indem er mit ihnen schwamm, tollte und sich sogar anfassen ließ. Er begrüßte Windsurfer und Paddelborder, begleitete die Fähre von Möltenort nach Friedrichsort und wagte sich vor bis zu Kiels Hörn, der Hafenspitze der Förde, wo er die Passanten mit hohen Sprüngen und bühnenreifen Drehungen in der Luft begeisterte. Während Fachleute darüber spekulieren, warum der Delphin alleine unterwegs ist oder ob eine Gefahr von ihm ausgehen könnte, ist es doch eine gewisse Art der Lebensfreude, die man ihm im Umgang mit seinem Publikum anmerkt. Seitdem zeigt sich das Tier an immer wieder neuen Orten von Kiel und hinterlässt bei allen mit seinem spielerischen Gemüt einen bleibenden Eindruck.

Mittlerweile gibt es eine Facebook Gruppe, in der die Mitglieder ihre aktuellen Sichtungen mit Standorten, Fotos und Videos dokumentieren können. Der Kieler Hobbyfotograf Stephen Gergs hat sich auf maritime Bildaufnahmen spezialisiert und konnte Freddy am 27. September für uns alle festhalten. Auf http://shipandmaritimephotography.blogspot.de/ sehen Sie weitere wunderschöne Aufnahmen von Kiels Umgebung und den internationalen Meeresriesen, die uns in Strande täglich passieren und fortan wohl von einem ganz besonderen Bewohner unserer Kieler Förde begrüßt werden.

Ob „Freddy“, der seinen Namen übrigens durch sein Auftauchen beim Durchqueren der Meerenge „Kleiner Belt“ bei der Stadt und der gleichnamigen Kommune „Fredericia“ trägt, diesen behalten wird, ist derzeit noch unklar, denn die Kieler Nachrichten haben ihre Leser dazu aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen um den „Neukieler“ zu taufen. Fest steht jedoch, wie sein Name auch lauten mag, wir heißen ihn bei uns herzlich willkommen und freuen uns darauf, ihn wieder einmal, ein Schiff begleitend, an unserem ACQUA vorbei schwimmen zu sehen.

 Maria Weidner

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